Pfandsystem für den Kosovo — nach EU-Vorbild.
Das Werk Rahovec kann eine Schlüsselrolle bei der Einführung eines modernen Deposit Return Systems übernehmen — als Counting-Center, rPET-Verwerter und Mitinitiator.

Warum Kosovo ein Pfandsystem braucht
- Hohe Sichtbarkeit von PET-Flaschen und Dosen im öffentlichen Raum
- Niedrige offizielle Sammelquote (< 30 %) für PET
- EU-Annäherung: PPWR fordert 90 % getrennte Sammlung bis 2029
- Wachsender Bedarf an hochwertigem rPET in Lebensmittelqualität
- Beitrag zu sauberem Stadt- und Landschaftsbild
Vorbild Europa
Erfolgreiche DRS-Systeme erreichen Rücklaufquoten von 85–98 % — die wirksamste Maßnahme zur Vermeidung von Plastik- und Aluminiummüll in der Umwelt.
Modellvorschlag für den Kosovo
0,10–0,20 € je Einwegflasche und Aluminiumdose
Gemeinwohlorientierte „Pfand-Zentralorganisation Kosova“ nach Vorbild Norwegen / Slowakei
Reverse Vending Machines in Supermärkten ab 200 m², manuelle Rücknahme im kleinen Handel
1–2 zentrale Verarbeitungsstandorte — idealerweise einer am Werk Rahovec
Einheitlicher Pfandcode (DataMatrix oder GS1) auf allen pfandpflichtigen Verpackungen
Verankerung im Abfallgesetz (Ligji për mbeturinat) mit 18–24 Monaten Übergangsfrist
Rolle des Werks Rahovec
- Idealer Standort für ein Counting- und Sortierzentrum mitten im Westkosovo
- Direkte Verwertung sortenreinen DRS-PET in der eigenen Recyclinglinie R1 → echtes lebensmittelechtes rPET in Phase 2 (mit SSP)
- Sortenreines Aluminium an spezialisierte Recycler in Albanien oder Serbien
- Stabile Rohstoffversorgung — entkoppelt von Importen und Marktpreisschwankungen
- Pioneer-Branding der Kreislaufwirtschaft im Kosovo